Fachartikel & Praxisanalysen
Beispielrechnungen, Praxisberichte und rechtliche Grundlagen für Schweizer Handwerksbetriebe – vom Kleinauftrag in der Mietwohnung bis zur sauberen Abrechnung.
Ein Anruf wegen Glasbruch: Derselbe Auftrag mit Papier und mit Handwerkersoftware
Eine Kundin meldet ein gebrochenes Fenster. Zwei Schreinereien erledigen den Auftrag gleich gut – die eine mit Notizblock, Word und Telefon, die andere mit artisan24.ch. Der Unterschied liegt nicht in der Werkstatt, sondern im Büro: fast anderthalb Stunden pro Auftrag.
Redaktion handwerkerzeitung.ch
Fachredaktion Handwerk & Betriebsführung
Der Kleinauftrag der Verwaltung: Was vom Regiesatz wirklich übrig bleibt
Bei Kleinaufträgen in Mietwohnungen entfällt oft mehr als die Hälfte der eingesetzten Zeit auf Rückfragen, Terminsuche, Fahrten und Administration. In unserer Beispielrechnung sinkt der effektive Stundenertrag dadurch von CHF 110.– auf rund CHF 55.–. Mit vollständigen Meldungen, digitaler Terminabsprache und gebündelten Touren steigt er wieder auf rund CHF 80.–.
Mietrecht für Handwerker: Wer bezahlt den Duschschlauch?
Wer einen Auftrag erteilt, bezahlt ihn – ob der Schaden mietrechtlich zum kleinen Unterhalt der Mieterschaft gehört, klären Verwaltung und Mieterschaft untereinander. Handwerksbetriebe helfen allen Beteiligten, wenn sie den Auftraggeber sauber festhalten und Ursache und Zustand im Rapport dokumentieren.
Vom Rapport zur Rechnung: Wie Betriebe ohne Rückfragen schneller zu ihrem Geld kommen
Verwaltungen prüfen jede Handwerkerrechnung, bevor sie sie zur Zahlung freigeben. Fehlt die Auftragsreferenz, ist der Arbeitsbeschrieb unklar oder fehlen Belege, landet die Rechnung im Stapel der Rückfragen. Eine einfache Checkliste und ein digitaler Rapport schaffen Abhilfe.